Das Damenduell

 

Der bäuerliche Schwank „Das Damenduell“ von Bernd Gumbold begeisterte die Zuschauer.

Im zweiten Jahr hintereinander spielte die nun etablierte Theatergruppe des FC Durlangen wieder ein Luststück unter der Leitung von Otto Ostertag. Aufgeführt wurde das Stück „Das Damenduell“. 

Die neun Laienschauspieler vermittelten gekonnt die verschiedenen Charaktere des Bühnenspektakels. 

Von Anfang bis zum Ende hagelte es Pointen und effektvolle Szenen vom dreifachen Fußbad bis zur Eimer-Dusche und nächtlichem Schabernack zwischen Schlafräumen und Wohnstube.

Im Mittelpunkt des Stücks standen der Witwer Johann (gespielt von Alfred Frey) und sein Sohn Alfred (Stefan Hägele). Johann wünscht sich, dass sein Sohn endlich heiratet und Alfred rät Johann selbst noch einmal zu heiraten. Auch der verwitwete Nachbar Eugen (dargestellt von Rolf Schwetje) hat arge Not mit seinem Sohn Franz (gespielt von Fabian Hillebrand). Johann will seinem Sohn Alfred den Hof übergeben, hierzu wird der Notar Siegelring (Christian Kenner) einbestellt. Während der Überschreibung kommt es jedoch zu einer Wette zwischen Vater und Sohn. Wer zuerst eine Frau findet bekommt den Löwenanteil des Hofes überschrieben. Die Wette wird vom Notar beglaubigt. Unabhängig von einander begaben sich Vater und Sohn auf Brautschau. Von Johann wurden Sophie Sturm (Tanja Höllmann) und ihre Tochter Cäcilie (Christine Ditter) eingeladen. Über eine Annonce - aufgegeben von Alfred - haben sich Mutter Rose Fröhlich (Bärbel Kenner) und Tochter Vroni (Simone Waibel) gemeldet. Alle 4 Damen erscheinen gleichzeitig auf dem Hof von Johann. Jetzt ist guter Rat teuer. Um die beste Partie zu ermitteln, wird eine zweiwöchige Probezeit vereinbart. Die Damen, die am Besten den Hof in Schuss halten, dürfen bleiben. Und so nimmt das Damenduell seinen Lauf. Aber alles wendet sich zum Guten. Jeder Topf findet seinen Deckel. Johann und Rose verlieben sich ineinander und Vroni hat sofort ein Auge auf Alfred geworfen. Auch Sophie und Cäcilie finden Ihr Glück. Sophie angelt sich Eugen, der zu seinem Glück gezwungen wird. Und Cäcilie will das Bett von Franz nicht mehr verlassen, der gar nicht weis, wie ihm geschieht. Mit viel Applaus dankte das Publikum den Schauspielern für ihre herausragenden Leistungen. 

Es war vom lebhaften Stück genauso begeistert wie von der Spiellaune der Akteure. 

Als Souffleur war wieder Daniel Waibel mit dabei. Für die Maske waren Alfons und Margit Miller verantwortlich. Ein großer Dank gilt auch Anton Abele und Werner Fasser, die die Bühne liebevoll dekoriert und das Bühnenbild auf- und abgebaut haben. 

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