D' gmischda Sauna

 

Die Theateraufführung „d’gmischda Sauna“ begeisterte die Zuschauer
Zu zwei vergnüglichen Theaterabende hatte das Theater-Team des FC Durlangen in die Gemeindehalle eingeladen. Auf dem Programm stand der Schwank „d’gmischda Sauna“ von Hilde Eppensteiner. Mit großen Engagement und viel Einsatz probten die Schauspieler seit Herbst um dem zahlreichen Publikum ein Paar unterhaltsame Stunden zu bereiten. 
Der Bürgermeister Thomas (Alfred Frey) hat die Gemeinderäte zu einer inoffiziellen Sitzung in das Clubheim des örtlichen Fußballclubs eingeladen. Ziel der Sitzung ist es, den Fremdenverkehr in Durlangen anzukurbeln Der Friseur Luis (Rolf Schwetje) hat hierzu ein Prospekt einer Nachbargemeinde und erklärt was dort geboten wird, – u. a. eine Sauna. Da den Gemeinderäten insbesondere dem Metzger Franz (Daniel Waibel) nicht klar ist, was eine Sauna ist, erklärt der Friseur, dass in der Sauna alle nackt sind – Männer und Frauen. Der Wirt Xaver (Fabian Hillebrand) hat Bedenken eine Sauna in Durlangen zu bauen, diese können jedoch mit einem Hinweis auf den zu erwartenden höheren Bierumsatz nach dem Saunabesuch ausgeräumt werden. Auch der Bäcker Florian (Christian Kenner) kann von den Vorzügen einer Sauna in der Gemeinde überzeugt werden. Um die Sauna zu testen und die Kosten auszuloten, wird die Besichtung der Sauna am nächsten Sonntag beschlossen - Sonntags ist d’gmischda Sauna. Um den Besuch vor den Frauen geheim zu halten, wird diesen mitgeteilt, dass ein Ausflug zur Zuchtviehausstellung nach Aalen statt findet. Die Magd Burgi (Julia Gottwald) hat ganz andere Probleme. Sie liebt den Sohn des Bürgermeisters Hansel (Stefan Hägele) und schüttet Ihr Herz der Wirtin Ida (Simone Waibel) aus. 
Die Frau des Bürgermeisters Theres (Ingrid Maier) hat mir Ihrem Sohn Hansel andere Pläne und droht diesen zu enterben, wenn er die gewöhnliche Magd Burgi ehelicht. Der Saunabesuch der Gemeinderäte und des Bürgermeisters war ein voller Erfolg. Jedoch hat der Bürgermeister seinen Geldbeutel verloren und so erfährt Hansel von dem Täuschungsmanöver. Mit diesem Wissen überzeugt er seinen Vater ihn bei seinen Plänen zu unterstützen Burgi zu heiraten. Der Bäcker Florian hat ein ganz anderes Problem. Er hat seine Unterhose in der Sauna vergessen. Seiner Frau Hedwig (Tanja Höllmann) ist dies sofort aufgefallen und trotz häuslicher Gewalt schweigt Florian. 
Die Wirtin und die Bäckersfrau vermuten, dass Ihre Männer bei der Ausstellung untreu waren und versuchen Licht in das Dunkel zu bringen. Um vor Ihren Frauen Ruhe zu haben, verstecken sich Franz und Florian beim Sohn des Bürgermeisters und bleiben die ganze Nacht von zu Hause fort. Am nächsten Tag erscheinen Hedwig und Ida tränenüberströmt beim Bürgermeister. Sie sind sich sicher, dass Ihre Männer sich etwas angetan haben. Sie versprechen hoch und heilig, dass sie netter zu ihren Männern sein werden, wenn sie nur gesund zurückkommen. Hansel und der Bürgermeister können die Frauen beruhigen und schicken diese nach Hause.
Nachdem die Männer erwachen, trauen sie sich nicht nach Hause. Hansel und der Bürgermeister können die Männer überzeugen zu ihren Frauen zurück zu kehren. Der Frau des Bürgermeisters wird ein Brief zugespielt, der Ihr vor Augen hält, wie Sie früher selbst war. Theres besinnt und erinnert sich wie verliebt Sie in Ihren Thomas war und ist und gibt Hansel und Burgi ebenfalls Ihren Segen zur Hochzeit. Kurze Zeit später erscheinen Franz und Xaver – sie können nicht glauben, wie lieb und nett Ihre Frauen sind. Auch der Friseur Luis erscheint. Da der Ausflug in die Sauna ein voller Erfolg war, beschließen die Gemeinderäte und der Bürgermeister einstimmig, dass eine Sauna gebaut wird – mit einer Ausnahme: In Durlangen wird es keine gmischda Sauna geben!
Nach den Aufführungen bedankte sich Achim Kiemel bei den Schauspielern für Ihr schauspielerisches Können. Ein besonderer Dank ging an Otto Ostertag der Regie führte und an die Souffleuse Bärbel Kenner. Für die Maske war Xandra Baur verantwortlich. Ein großer Dank galt auch Anton Abele und seinem Team, die die Bühne liebevoll dekoriert und das Bühnenbild auf- und abgebaut haben. Nach den Vorstellungen waren sich alle Beteiligten einig, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Theaterstück auf die Bühne gebracht wird. 

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